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16. Mai 2016

Windows 10: Redstone-Update setzt TPM 2.0 für neue Hardware voraus

Neusten Gerüchten zufolge soll Microsoft mit dem kommenden Windows 10 Upgrade die Schrauben in Sachen Sicherheit noch weiter anziehen. Dies bedeutet, dass neue Geräte ab dem Sommer diesen Jahres nur noch mit einem aktivierten TPM 2.0 verkauft werden dürfen.

Glaubt man den neusten Gerüchten zum Anniversary Update, besser bekannt als Redstone, für Windows 10, zieht Microsoft dort die Schrauben im Bereich Sicherheit weiter an. Dies bedeutet, dass neue Geräte zwingend ein TPM 2.0 unterstützen müssen. Zusätzlich muss dieses Modul auch aktiviert ausgeliefert werden. Dies betrifft im konkreten Fall aber nicht nur PCs und Tablets, sondern auch Smartphones mit Windows 10 Mobile.

Dafür sorgt das TPM

Die Abkürzung TPM steht für Trusted Platform Module und ist ein Chip, welcher für mehr Sicherheit sorgen soll. So prüft das TPM im Betrieb, ob auf dem zu schützenden System nur zugelassene Software installiert ist und ausgeführt wird. Schadsoftware soll somit Einhalt geboten werden. So gut wie sie klingt ist die Sache aber nicht. So haben viele Hersteller – vermutlich auch aus Kostengründen – den Einbau eines TPM-Chips in ihre Geräte boykottiert.

Gleichzeitig sehen nicht nur die Hersteller ein Problem, sondern auch die Politik. Man befürchtet eine Monopolstellung bei der Absicherung über die Hardware. Ähnliche Ansichten teilt man auch in China, weshalb man auch dort diese Technik alles andere als positiv sieht.

via: NeoWin

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Bjørn Max Wagener

Journalist und Video-Editor