Die Auflagen zur 5G-Auktion der Bundesnetzagentur beinhalten auch neue Bewerber einzubinden. Verhandlungen zwischen Teléfonica Deutschland und 1&1 Drillisch wurden nun aber erfolglos abgebrochen. Nun ist die Bundesnetzagentur am Zug.
Wir sind einigungsbereit und haben ein sehr attraktives Angebot vorgelegt, so Telefónica-Chef Markus Haas. Verschenken könne man den Zugang zum 5G-Netz allerdings nicht. Zudem ist man überzeugt, dass das eigene Angebot allen behördlichen Überprüfungen standhalten wird, so Haas weiter. Deswegen erübrigen sich alle weiteren Verhandlungen. Da es nun zwischen 1&1 Drillisch und Teléfonica Deutschland zu keiner Einigung kam, ist nun die BNetzA als Schiedsrichter am Zuge. Zum selben Ergebnis kam man mit der Deutschen Telekom und Vodafone.
Kein 5G-Netz von 1&1 Drillisch?
Auf Grund der abgebrochenen Verhandlungen sieht es aktuell so aus, als ob 1&1 Drillisch kein eigenes 5G-Netz aufbauen wird. So koppelt man hieran die Pflicht zum National Roaming im 4G-Netz mit den vorhandenen Konkurrenten.
Wir wollen jetzt endlich starten. Mehr als anderthalb Jahre nach der 5G-Auktion ist ein faires National-Roaming-Angebot nicht zu viel verlangt, so United-Internet-Chef Ralph Dommermuth. Man sei zudem „ready to go“, doch wolle die Konkurrenz den Aufstieg des Mobilfunkproviders mit der Marke 1&1 mit allen Mitteln verhindern.
via: welt