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Surface Dock gratis
26. September 2016

Das Microsoft Surface Dock im Test

Dank Microsoft Deutschland war es mir nun möglich auch das Surface Dock in Kombination mit meinem Surface Pro 4 zu testen. Ob sich der Kauf des rund 170 Euro teuren Zubehörs lohnt und wenn ja für wen, erfahrt ihr im Testbericht.

Im Gegensatz zur Docking Station des Surface Pro 3 bietet Microsoft ab dem Surface Pro 4 endlich ein extra Dock an, welches ganz normal über den Surface Connector verbunden wird. Dies bedeutet, dass das Gerät nicht mehr in eine Halterung gezwängt werden muss, was mir schon einmal als Pluspunkt auffällt. Ein weiterer Vorteil des Docks ist, dass man es nicht nur mit dem Surface Pro 4, sondern auch dem Surface Pro 3 und dem Surface Book verwenden kann. Hier versucht Microsoft also zum Glück des Kunden nicht für jedes Gerät ein extra Zubehör zu verkaufen.

Das Surface Dock zusammen mit dem Surface Pro 4 im Hintergrund.
Das Surface Dock zusammen mit dem Surface Pro 4 im Hintergrund.

Die technischen Daten des Surface Dock

Die Anschlüsse des Surface Dock sind schnell abgehandelt, bringen in der Praxis aber einen unheimlichen Mehrwert. So bietet es insgesamt vier USB 3.0 Anschlüsse, womit man gesamt auf fünf kommt – sofern man den Port am Surface hinzuzählt. Weiterhin ist ein Gigabit-Ethernet-Port verbaut, welcher in manchen Situationen – einem überlasteten WLAN zum Beispiel – durchaus hilfreich sein kann. Ebenfalls mit an Bord ist ein 3,5 mm Klinkenausgang zum Anschluss von Kopfhörern oder einem kleinen Soundsystem. Mein persönliches Highlight sind aber die zwei Mini-DisplayPorts, über die sich problemlos bis zu zwei 4K-Monitore zusätzlich ansteuern lassen. Natürlich lassen sich aber auch „normale“ Monitore mit einer FullHD-Auflösung anschließen. Verfügen diese jedoch nur über einen HDMI-Anschluss, wird ein Adapter von HDMI auf Mini-DisplayPort benötigt.

Frontansicht des Surface Dock.
Frontansicht des Surface Dock.

Technische Daten zur schnellen Übersicht:

  • Kompatibel mit Surface Pro 3, Surface Pro 4, Surface Book
  • 130 x 60 x 30 mm
  • 550 g
  • 2x Mini-DisplayPort
  • 1x Gigabit-Ethernet
  • 4x USB 3.0
  • 1x 3,5 mm Audio-Ausgang
  • Surface Connect-Kabel
  • Externes Netzteil
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Rückseite des Surface Dock.

Das Surface Dock im Alltag

Eigentlich könnte man mit einem Satz das Surface Dock im Alltag beschreiben. Er lautet wie folgt: Es ist ein Must-Have-Zubehör für das Surface Pro 3, Surface Pro 4 und das Surface Book. Allein schon die Möglichkeit, sein Gerät blitzschnell um vier USB 3.0 Ports zu erweitern macht es für mich zu etwas, was ich mir selbst vermutlich bald auf den Schreibtisch stellen werde. Nutzt man dann noch einen oder gar zwei externe Monitore damit, dürfte der Fall klar sein. Auch bei Microsoft selbst sieht man dies wahrscheinlich so, weshalb es auch in der Vergangenheit schon Bundles mit einem Surface Pro 4 mit TypeCover oder dem Surface Book gab, bei denen der US-Konzern das Surface Dock kostenfrei beilegte. Was mir im Gegensatz zum Dock des Surface Pro 3 ebenfalls gefällt, ist der wesentlich kleinere Platzverbrauch des neuen Modells. Auch lässt sich je nach Aufbau des Arbeitsplatzes das Netzteil auf Grund eines langen Kabels schön verstecken, sodass nur noch das Surface Dock auf dem Tisch steht. Was gegenüber dem normalen Netzteil allerdings auffällt, ist der größere Stecker. Dieser dürfte bei den Funktionen, welche das Surface Dock bietet, aber durchaus verschmerzbar sein.

Das Surface Pro 4 mit angeschlossenem Dock.
Das Surface Pro 4 mit angeschlossenem Dock.

Fazit

Das Fazit zum Microsoft Surface Dock fällt eigentlich durchgehend positiv aus. Mir sind im Test weder Nachteile noch Probleme aufgefallen, weshalb ich es nur wärmstens empfehlen kann. Auch der Preis von rund 170 Euro, so zumindest aktuell im Microsoft Online-Shop gelistet, ist das Zubehör durchaus wert. Alles wirkt hochwertig und mit durchdachten Funktionen dahinter. Auch hat Microsoft im Gegensatz zum Vorgänger nicht nur eine bessere Lösung geschaffen, sondern bietet auch Surface Book Besitzern eine Nutzung des Docks an ihrem Gerät an. Dies war mit dem alten Dock nicht möglich, da der Surface Connector hierbei nicht am Tablet-Teil des Gerätes angebracht ist. Wer allerdings ohne Ethernet-Port, mehren USB-Anschlüssen und zwei zusätzlichen Mini-DisplayPorts auskommt, für den ist das Surface Dock selbstverständlich unnötig. Wer aber auch nur eins der Features nicht missen möchte, welches es auch sei, für den sind die 170 Euro eine gute Investition, um noch mehr aus seinem Gerät herauszuholen.

Bestellt werden kann das Surface Dock unter anderem im Microsoft Store.

Das Microsoft Surface Dock im Test
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Über den Autor

Bjørn Max Wagener

Journalist ✏ • BOS-Reporter • 1. FFC Turbine Potsdam ⚽ • Dosenöffner von Barney • Urbexer • Video Editor