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15. Januar 2018

Vom Smartphone zum Smarthome

Computer, Internet, Handy – das sind vielleicht die drei Dinge, welche die Welt in den letzten Jahren am meisten geprägt hat. Man muss sich einmal vorstellen, wie viele Spiele auf Ihrem iPad schon verfügbar sind. Die Entwicklung passiert rasend schnell, neue Technologien tauchen regelmäßig auf dem Markt auf. Nachdem in den letzten zehn Jahren vor allem die Geräte smarter wurden, entwickelte sich schnell ein weiterer Trend – nicht nur einzelne Geräte sollten smart sein, nein, ganze Häuser sollten auf intelligente Technik setzen.

Schnell entstand der Begriff Smarthome. Erste Vorläufer dieser Technik gibt es schon lange – so zum Beispiel die zentrale Steuerung und Kontrolle der Lichter und Jalousien in einem Gebäude und deren Ansteuerung durch Fernbedienungen. Damals war das vor allem unter dem Begriff „Hausautomation“ bekannt. Es gab auch bereits Systeme, welche sämtlichen Geräte im Haus untereinander verknüpften und dadurch von unterwegs angesteuert werden konnten. Doch sind diese Installationen eher selten und viele Interessenten müssten dafür zuerst im Lotto gewinnen, da solche Systeme nicht billig sind.

Doch sowie sich die Smartphones und Tablets weiterentwickelten und damit Arbeit und Alltag bequemer machten, so kam auch immer mehr Interesse auf für das Smarthome. Und so konnten sich auch Unternehmen (weiter)entwickeln, welche sich auf genau solche Konzepte und Geräte spezialisiert hatten. Doch leider entwickelte sich der Trend nur relativ langsam und war nach wie vor recht kostspielig.

Aber dann wagten sich auch große Hersteller wie Apple an die Sache. Mit iOS 8 wurde HomeKit eingeführt, eine App, die die Steuerung von Geräten mit diesen Fähigkeiten ermöglichte. Nun konnte man viele Geräte finden, welche mit ihrer HomeKit-Fähigkeit warben und dadurch direkt und ohne große Hexerei mit dem Smartphone oder Tablet verbunden werden konnten.

Elgato, Philips, Osram – nur drei Hersteller, die sich einen Namen im Bereich des Smarthomes machen konnten.

Besonders bekannt geworden ist in der letzten Zeit das System Philips Hue. Es besteht aus einer sogenannten Bridge, dem zentralen Steuerungselement welches für die Kommunikation zwischen Hue-Geräten und zum Beispiel dem iPhone zuständig ist.
Diese Bridge wird mit dem WLAN-Router verbunden. Nun werden die LED-Leuchtmittel nach Belieben installiert – LED-Birnen oder Leuchtstreifen, Lichtkugeln, indirekte Beleuchtungen, Spots – all das bietet Philips für sein System. Nun sucht man in der Hue App alle verfügbaren Geräte und fügt sie hinzu – natürlich nach Zimmern geordnet. Und schon kann man alle Lichter per Smartphone steuern. Lichtinstallationen um mehrere tausend Euro sind nicht unbedingt notwendig – denn das Hue System leistet mehr als genug, um Räume zu erleuchten.

Ganz praktisch wird es, wenn man seine smarten Geräte auch noch mit einem Sprachassistenten verbindet, wie zum Beispiel Amazon’s Alexa. „Alexa, schalte das Licht im Wohnzimmer auf 60 % !“ Es ist eine pure Freude, besonders für Technikfans.

Wie wird also eine Wohnung oder ein Haus in zehn Jahren aussehen? Werden wir alles vom Handy aus steuern können? Gibt es dann überhaupt noch so etwas wie Lichtschalter oder erteilen wir nur noch Befehle an unseren Sprachassistenten? Wir können gespannt sein.

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