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14. Februar 2018

Wie aus dem Handy das Smartphone wurde

Als die ersten mobilen Telefone auf den Markt kamen, so war dies eine große Sensation. Man konnte nun überall telefonieren, zuhause, bei der Arbeit, draußen in der Natur. Heute ist das für die meisten Menschen Alltag – und Handys sind weit mehr als Telefone.

Die ersten „Mobil“telefone waren nicht ganz so mobil wie sie es heute sind. Sie waren groß wie ein Aktenkoffer und relativ schwer – also nichts für die Hosentasche. Doch von Jahr zu Jahr schafften es die Hersteller, die Technik kompakter zu machen. Die Telefone wurden immer handlicher – das Mobiltelefon wurde „handy“. Es folgten die ersten Geräte mit Displays und Tastenbeleuchtung – und natürlich die SMS, welche eine weitere Revolution in der Telekommunikation ins Rollen brachte.

Sogar die ersten Spiele fanden sich auf den Geräten – wie zum Beispiel das legendäre Snake, welches auch heute noch als App bei vielen Nutzern nostalgische Gefühle auslöst.

Besonders erfolgreich waren Geräte aus dem Hause Nokia. Sie standen für Qualität, Stabilität und Akkulaufzeiten, bei welchen heutigen Smartphonenutzern der Mund offenbleibt. Auch Sony Ericsson konnte sich auf dem Markt einen Namen machen – besonders Mitte der 2000er Jahre wurden diese Telefone immer populärer und wussten zu begeistern. Sie verfügten über Kameras, Musikplayer, einen völlig unbrauchbaren, aber vorhandenen Internetzugang und es konnten zahlreiche Spiele gespielt werden.

Unter Geschäftsleuten waren besonders die legendären Blackberry-Smartphones mit ihrer Tastatur verbreitet. Es war der Inbegriff des Smartphones – bis zu einem gewissen Tag im Jahre 2007.

Alles wurde anders, mit dem iPhone

Steve Jobs präsentierte das erste iPhone – und es kam genauso, wie er es ankündigte – es revolutionierte den Handymarkt und brachte die Entwicklung von Smartphones erst richtig ins Rollen. Der Touchscreen mit Multitouch, ein wirklich brauchbarer Internetbrowser und ein Betriebssystem, welches große Teile der sich aktuell auf dem Markt befindlichen Software in den Schatten stellte. Innerhalb von kürzester Zeit zogen andere Hersteller nach, besonders Samsung gab sich mit seiner Galaxy-Reihe viel Mühe, an vorderster Front dabei zu sein.

Nicht jedoch Nokia und Sony Ericsson. Hier ließ man sich viel Zeit – zu viel Zeit. Sony (nicht mehr Sony Ericsson) zog schlussendlich mit seiner Xperia-Reihe nach. Doch Nokia sah weiterhin keinen Grund zur Eile. Als die Verkaufszahlen „klassischer“ Mobiltelefone stark stagnierten, brachte auch das finnische Unternehmen das erste Smartphone auf den Markt. Doch Apple, Samsung und andere Unternehmen, welche dem Trend früher folgten, hatten die Nase weit vorne und am Markt war nicht mehr viel Platz für ein weiteres, ehemals sehr renommiertes Unternehmen der Handybranche. Bis heute kämpft Nokia – doch auch asiatische Hersteller wie Huawei, OnePlus und andere konnten sich besser am Markt positionieren.

Wie wichtig das Smartphone für uns geworden ist merkt man besonders an den Geldbergen die wir bereit sind, für ein neues Gerät auszugeben. Preise jenseits der 1000 Euro sind inzwischen kein Schocker mehr – obwohl man meinen würde, dass so ein Preis nur von Reichen oder von Glückpilzen mit einem glücklichen Händchen fürs OnlineCasino und allen Spielautomaten am Mobile Casino bezahlt werden. Doch der Markt floriert wie eh und je und Telefone, welche ursprünglich nur zum Telefonieren gedacht waren, sind inzwischen mehr mobile Computer als Telefon.

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