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23. März 2016

Mehr Kunden durch Werbung in Suchmaschinen

Google ist die bekannteste Suchmaschine, aber noch weit mehr als nur das: Der Dienst bietet E-Mails, ein Office-Paket in der Cloud, ein soziales Netzwerk und unzählige weitere Dienste – und alles kostenlos. Aber wovon lebt das Unternehmen?

Google hat die Werbung perfektioniert

Wenn alle Dienste kostenlos sind, ist die Frage wohl erlaubt, wie sich das Unternehmen über Wasser halten kann. Die Antwort ist einfach: mit Werbung. Google hat ein riesiges Werbenetzwerk, mit dem Webmaster ebenfalls Geld verdienen können (Adsense). Dazu kommt, dass Google auch bezahlte Suchergebnisse präsentiert, die dann als Anzeige gekennzeichnet ganz oben stehen. Das kann man sich als Webmaster zunutze machen.

Mit AdWords für Traffic sorgen

Der Dienst, mit dem bezahlte Suchergebnisse ganz oben eingereiht werden, heißt AdWords. Der Name beschreibt im Grunde schon, was im Hintergrund geschieht: Der Kunde bezahlt dafür, dass Google bestimmte Wörter findet und eine selbst definierte Webseite damit verlinkt. Im Gegensatz zu regulären Treffern, die per Algorithmus sortiert werden, kann man AdWords in gewisser Weise steuern und so das Optimum herausholen.

Werbung in der Auktion

Damit nicht die gesamte Suchergebnisseite mit Werbung verdeckt wird, hat Google ein Auktionssystem festgelegt. Pro Schlüsselwort, das gefunden werden soll, wird ein Höchstbetrag festgelegt, den man pro Klick zu zahlen bereit ist – der zum jeweiligen Zeitpunkt Höchstbietende wird angezeigt, bis das – ebenfalls selbst festgelegte – Kontingent aufgebraucht ist. Ziel ist es, Webmastern eine möglichst günstige und dennoch marktgerechte Möglichkeit zur Werbung zu ermöglichen.

Wirtschaftlich denken

Allgemeine Begriffe wie „Musik“ oder „Politik“ sollte man hierbei nicht nutzen, denn andere haben die gleiche Idee, was die Preise in die Höhe treibt. Sinnvoller ist, sich eine Nische auszusuchen und dabei auf ein bestimmtes Suchvolumen zu verzichten, dafür aber auch deutlich weniger für die Werbung zu zahlen. Es sollte die Aufgabe einer Marketing-Abteilung sein, dafür zu sorgen, dass der beste Kompromiss gefunden wird. Wenn es eine solche nicht gibt, kann man auch von externer Seite Unterstützung bekommen. Agenturen bieten im Rahmen von SEM (Search Engine Marketing, Suchmaschinen-Marketing) diese Dienste an.

Einen Schritt weiter gedacht

Auch wenn der Besucher nun durch die Werbung den Weg auf die Seite gefunden hat, bedeutet das noch nicht, dass das auch weiterhilft. Letztendlich soll sich die Werbung auch refinanzieren; ein Online-Shop wünscht sich Verkäufe, ein Dienstleister neue Aufträge. Auch hier gibt es Stellschrauben, an denen gedreht werden kann. Dabei ist die Psychologie der Besucher wichtig und weniger die Werbung. Es gilt, dem Besucher ein gutes Gefühl zu geben, damit er die Seite gerne nutzt. Auch das ist ein Thema, bei dem Online-Agenturen weiterhelfen können. Sie punkten mit jahrelanger Erfahrung und einer Vielzahl von Referenzen, die sie mit anderen Kunden gesammelt haben.

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