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25. März 2013

Studie: Billig-Tablets in Indien beliebter

Der indisch-britische Hersteller DataWind stürmte im letzten Jahr mit ihrem Billig-Tablet Aakash 2 die Medien. Das Gerät kostet gerade einmal rund 40 US-Dollar. Die indische Regierung gab daraufhin 100.000 Exemplare des Aakash 2 in Auftrag, welche bis zum 31. März fertig sein sollen. Neben dem Standardmodell mit WLAN gibt es auch ein etwas teureres kommerzielles Modell mit dem Namen „Ubislate 7C+“ für 83 US-Dollar, das mit einer Datenflatrate für 2 Dollar im Monat ausgestattet ist.

Im Interview mit Technology Review äußerte sich der Firmenchef Suneet Singh Tuli über das Kaufverhalten der Menschen in Indien und wie man mehr Geld verdienen kann. DataWind führte eine Studie durch, um zu verstehen, wann und warum der Tablet-Boom in den USA gestartet ist. Das Ergebnis ist klar: Als die Preise der Tablets auf knapp 20 Prozent des Monatseinkommen gefallen waren, startete der Tablet-Verkauf richtig durch. In Indien wird dieses Kriterium bei einem Preis von 50 Dollar erfüllt, weshalb Billig-Tablets in Indien auch so erfolgreich sind.
Bei DataWind stehen gerade Dienstleistungen im Vordergrund, die auch für die Finanzierung sorgen sollen. Mit dem kostenlosen, werbefinanzierten Internet, das leider nur GPRS bietet, und insbesondere dem App Store soll der Verkauf von Apps und der Gewinn steigen.

Es wird hier Anwendungen geben, die Marktchancen im Milliarden-Dollar-Bereich liefern, doch viele Firmen im Westen werden sie schlicht nicht verstehen – Suneet Singh Tuli

Quelle: Heise

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