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Empire
8. März 2020

So schützt man Smartphone & Tablet vor ungewollten Viren

Oftmals sind es nur ein paar Kleinigkeiten, die den Schutz gegen Viren wie Trojaner erhöhen. Besonders wirksam ist es, wenn man regelmäßig die Updates der Hersteller installiert. Denn die Updates schließen sogleich auch eventuelle Sicherheitslücken. Aus diesem Grund ist es auch durchaus ratsam, sein Gerät gegen ein neueres Modell zu tauschen, wenn von Seiten des Anbieters keine Updates mehr zur Verfügung gestellt werden.

Neben der Aktualisierung des Betriebssystems gibt es aber noch ein paar weitere Tipps und Tricks, damit das Smartphone wie Tablet vor ungebetenen Gästen geschützt wird. Die Gefahren, die im Internet lauern, sollten keinesfalls unterschätzt werden.

Virenschutz und Firewall sind unerlässlich

Wichtig ist, dass man als Sicherheitssoftware ein Virenschutzprogramm sowie eine Firewall installiert. Nutzt man ein Android-Gerät, so findet man im Play Store einige Apps, die die Sicherheit des Geräts deutlich verbessern. Besonders empfehlenswert mag etwa „Bitdefender Mobile Security“ sein. Folgt man einigen Testergebnissen von unabhängigen Portalen, so etwa von der Zeitschrift „Computerbild“, so liegt hier die Schädlingserkennungsrate bei 99,9 Prozent.

Begeben sich Apple-User in den App Store, so werden diese relativ schnell bemerken, dass es hier aber fast keine Sicherheitsprogramme gibt. Denn Apple ist der Ansicht, es gibt keine Notwendigkeit dafür. Von Seiten des Anbieters wird nämlich sichergestellt, dass es nur Apps im Store gibt, die frei von etwaigen Viren sind. Das heißt, wer im App Store auf der Suche nach neuen Anwendungen für sein Smartphone ist, der braucht – so Apple – keine Angst vor Schadsoftware haben.

E-Mails stellen immer ein gewisses Sicherheitsrisiko dar

Ganz egal, welches Betriebssystem genutzt wird: E-Mails, die aus unbekannter Herkunft sind und den auffordernden Inhalt haben, einen bestimmten Link anzuklicken oder auf den Anhang verweisen, der unbedingt runtergeladen werden muss, sollte man besser sofort in den Papierkorb verschieben. Denn Viren wie Trojaner werden natürlich auch über E-Mails versendet. Hat man auf seinem mobilen Endgerät einen Virenscanner wie Firewall installiert, so können etwaige Würmer recht schnell erkannt und beseitigt werden. Klickt man also unabsichtlich auf den Link, so ist man mit der entsprechenden Software geschützt.

Doch welche ist die beste Anti Virus Software am Markt? Um das in Erfahrung zu bringen, lohnt es sich, aktuelle Testergebnisse zu lesen und auch einen Blick auf die im Internet zu findenden Erfahrungsberichte zu werfen.

Nutzer sollten stets vorsichtig sein

Viele Apps, die Probleme machen, stammen gar nicht aus den offiziellen Play bzw. App Stores. Das heißt, sie wurden aus anderen Quellen, etwa aus einem Mailanhang oder über einen WhatsApp-Link, bezogen. Schädlinge verstecken sich unter anderem in Spielen, Messenger-Programmen, Videoplayern oder auch in Antiviren-Apps. Denn oftmals ist auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen, dass der Code korrumpiert wurde – erst dann, wenn die App installiert worden ist, wird man bemerken, dass hier etwas nicht ganz so läuft, wie man sich das vielleicht vorgestellt hat.

Ganz egal, welche Software letztlich genutzt wird, um sich vor Viren wie Trojaner zu schützen – es geht auch darum, selbst vorsichtig zu sein und nicht gleich jede App auf sein Smartphone oder Tablet zu installieren. Das heißt, Apps, die nicht im offiziellen App Store zu finden sind, sollten nur im absoluten Ausnahmefall runtergeladen werden.

Auch dann, wenn man E-Mails von einem (scheinbar) bekannten Absender erhält, ist Vorsicht geboten, wenn der Inhalt der Nachricht merkwürdig erscheint. Denn schlussendlich kann auch der vertraute Absender gehackt worden sein. Notfalls einfach mit der Person Kontakt aufnehmen und fragen, ob eine E-Mail mit entsprechendem Inhalt versendet wurde.

Datenverlust vermeiden – Backup erstellen!

Jedoch gibt es absolut keine Garantie, dass man frei von Viren und Schädlingen bleibt, nur weil man mit entsprechender Software arbeitet und vorsichtig ist.

Da Schadsoftware – wie der Name bereits erkennen lässt – einen nicht unerheblichen Schaden anrichten kann, sodass es in weiterer Folge auch zu einem Datenverlust kommen kann, sollte in regelmäßigen Abständen eine Datensicherung erfolgen. Das heißt, immer ein halbwegs aktuelles Backup in der Hinterhand haben, um gegebenenfalls das Mobilgerät neu aufsetzen zu können.

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