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Nexus 6P
Nexus 6P, Bild: Google
8. August 2017

Handyversicherungen: Für wen sie sich lohnen

Das Smartphone ist unser ständiger Begleiter. Es kümmert sich um Termine, um die Kommunikation, um das Erreichbarsein, um die Unterhaltung und nicht zuletzt möchte man damit auch gesehen werden. Schützen, was einem lieb ist, so ist das Motto und dabei können Handyversicherungen helfen. Nur im Detail gibt es Unterschiede, die man sich vorab anschauen sollte.

Was ist eine Handyversicherung?

Eine Handyversicherung ist kurzgesagt eine Vollkaskoversicherung für Handys und Smartphones – kurz gesagt: Sie versichert gegen Schäden aller Art und teilweise sogar gegen Verlust durch Diebstahl. Üblicherweise zahlt man für den Abschluss der Versicherung eine Gebühr, die davon abhängig ist, wie wertvoll das Handy ist, also was es im Neupreis kostet. Normalerweise läuft sie eine gewisse Zeit, z.B. zwei Jahre. Falls sie nicht benötigt wird, passiert in der Zeit nichts, keine weiteren Kosten, kein Kontakt, man könnte sogar vergessen, dass man überhaupt eine hat.

Was macht sie?

Die Versicherung wird dann aktiv, wenn der Versicherungsfall eintritt. Das ist, wenn das Smartphone defekt ist, denn sie kann auch als Garantieverlängerung verwendet werden, wenn es aufgrund eines Sturzes zu Bruch geht oder gestohlen wird. Wenn der Versicherungsfall eintritt, muss man den Schaden melden und bekommt dann das Okay, um ihn reparieren zu lassen. Das kann über die Versicherung direkt laufen oder über die Handy-Werkstatt, an die man sich wendet. Nicht selten verlangt die Versicherung dann eine Gebühr, den Selbstbehalt, zahlt aber den Rest.

Auf die Details achten

Die Vertragsdetails einer Handyversicherung können die Anbieter selbst festlegen. Entsprechend gibt es im Kleingedruckten oft Unterschiede, die man sich vor Abschluss anschauen und vergleichen sollte. Nicht immer ist die günstigste Versicherung auch die am besten geeignete. Wenn zum Beispiel Schäden durch Ungeschicklichkeit nicht abgedeckt werden, ist die Versicherung weniger geeignet, wenn man weiß, dass das Smartphone potenziell eher mal zu Boden fällt.

Auch sollte man die Versicherung zeitnah zum Kauf abschließen. Einerseits lohnt sie sich dann am meisten, andererseits läuft man aber auch nicht Gefahr, dass das Smartphone dann schon kaputt ist. Denn in dem Fall ist der Versicherungsfall schon eingetreten und dann ist es üblicherweise zu spät, um die Versicherung noch abzuschließen.

Handyversicherungen: Für wen sie sich lohnen
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