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Empire
20. November 2017

Für App-Entwickler: Mathematik-Kenntnisse auffrischen

Ein Tablet ist ungefähr so nützlich, wie die Apps, die man darauf installiert hat und die man nutzen möchte. Doch manchmal kommt es vor, dass es eine Marktlücke gibt. Eine Idee, ein Problem, eine Arbeitserleichterung, die es einfach noch nicht gibt im App Store oder im Play Store. Dann ist guter Rat teuer – oder nicht? Selbst ist der Mann!

App Entwickeln – aber wo anfangen?

Die Idee steht und man weiß sogar so ungefähr, wo man anfangen sollte. Soweit, so gut. Was fehlt, sind die Tools und vielleicht etwas Übung bei der Entwicklung. Sowohl Apple als auch Google zeigen immer wieder, nicht nur auf ihren Entwicklerkonferenzen, dass es so schwer nicht ist, eine App zu entwickeln, da ihre Tools ausgereift und die APIs stabil sind.

Wo man mit der Entwicklung anfängt, hängt dabei davon ab, welcher Typ man ungefähr ist. Manch einer kann sich mit einem fertigen, aber funktionslosen, UI motivieren, jemand anderes baut zunächst die Logik und dann die grafische Oberfläche drum herum. Wie auch immer: Das sollte jeder für sich ausprobieren – erlaubt ist, was funktioniert.

Etwas Nachhilfe gefällig?

Wenn es um die Programmiersprache geht, bei Android ist es zumeist Java, bei iOS Objective-C oder Swift, dann helfen diverse Online-Kurse gut weiter. Bei Stackoverflow oder dessen spezialisierten Communities findet man in der Regel schnell eine Antwort auf alle Fragen, denn die Gemeinschaft ist so groß, dass so gut wie jede Frage schon einmal gestellt und ausführlich beantwortet wurde.

Anders sieht es da schon beim „Wie mache ich?“ aus. Viele Probleme, wie sie in der Informatik heißen, lassen sich auf mathematische Gegebenheiten herunterbrechen – allerdings ist Mathematik ziemlich trocken und kann schnell langweilig werden. Interaktive Hilfe ist hier angesagt. Mathematiklehrer auf Preply geben hier Hilfestellungen. Sie können sich auf Skype einklinken und so interaktiv das Wissen auffrischen oder neue Sachverhältnisse vermitteln. Das kann dann auch bei der Lösung algorithmischer Probleme helfen, sodass die Lösung für die App nur noch aufgeschrieben werden muss.

Nur für sich selbst oder für alle?

Was viele nicht wissen: Eine App muss nicht zwingend in den zur Plattform gehörenden App Store. Sie kann auch im eigenen, stillen Kämmerlein verweilen – eine Veröffentlichung ist nicht zwingend notwendig. Sowohl bei Google als auch bei Apple kann man jedes Gerät zum Entwickler-Gerät erklären und somit auch die eigenen Apps „testen“ (oder einfach verwenden). Das ist natürlich viel einfacher und spart eine Menge Bürokratie.

Doch sollte man sich vor Augen halten, dass es nicht unbedingt im Sinne der Erfinder ist, eine App für sich selbst zu behalten – getreu dem Motto „wenn das jeder tun würde“. Tatsächlich ist es in den meisten Fällen so, dass legendäre Tools veröffentlicht wurden, da der Entwickler dachte, dass sein Programm vielleicht auch anderen hilft, und heute sind Programmierer samt Programm Ikonen.

Und wer weiß, was die Zukunft bringt? Vielleicht wird ja aus einer fixen Problemlösung, die aus einer Marktlücke resultierte, einmal eine große Entwickler-Karriere. Fachleute auf dem Gebiet werden jedenfalls händeringend gesucht. Und wenn man für sich selbst arbeitet, ist man auch selbst sein größter Kritiker – man möchte, dass es gut wird.

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