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Empire
16. August 2019

Die Zukunft des Tablets – bleibt der Bildschirm bald schwarz?

Als das Tablet auf den Markt kam, galt es als Sensation. Die Mischung aus Smartphone und Computer bot zahlreiche Neuheiten. Bücher lesen, Fernsehen, Gaming oder Chatten unterwegs konnte nun nur noch mit einem Gerät erledigt werden. Doch inzwischen haben sich Smartphones auch weiterentwickelt, sodass die Zukunft für Tablets ungewiss wurde. Werden Tablets noch gebraucht, fragt sich sogar die Morgenpost!

Bleibt der Bildschirm für die kleinen, flachen Computer also bald schwarz?

Bereits jetzt veraltete Technik

Vor knapp einem Jahrzehnt kam das erste iPad heraus. Durch sein Design, welches deutlich leichter und flacher als jeder am Markt erhältliche Laptop war, fand es schnell anklang. Zugleich sorgten die größere virtuelle Tastatur sowie die große Bildschirmdiagonale dafür, dass sich das iPad schnell verkaufte. Es folgten weitere Geräte verschiedenster Hersteller, wodurch heutzutage inzwischen zahlreiche Ausführungen an Tablets zu unterschiedlichen Preisen erhältlich sind. Das Tablet als Mischung von Smartphone und Computer allerdings gilt allerdings jetzt bereits als veraltete Technik. Der Mix aus Smartphone und Tablet, Phablet genannt, findet immer mehr Fans. Folglich geht der Verkauf von Tablets deutlich zurück. Die Zukunft der Tablets also ungewiss?

Preisliche Unterschiede bei jedem Hersteller

Da die Nachfrage nach Tablets merklich sinkt, bemühen sich die Hersteller, ihre neuen Modelle mit modernen Techniken auszustatten. Somit existieren ebenso starke preisliche Unterschiede. Manche Modelle gibt es bereits für unter 100 Euro. Bei Apple-Produkten muss der Käufer weiterhin mit einem Preis von rund 350 Euro rechnen. Teilweise kostet die mobile Laptop-Alternative je nach Ausstattung sogar bis zu 2000 Euro. Hierbei unterscheiden sich die Grundfunktionen nur gering. Jedes Modell verfügt über einen großen Bildschirm mit Touch-Bedienung, welcher zur Ansicht von Internetseiten, Fotos oder Videos dient. Der Akku ist integriert und lässt sich mittels Ladegerät schnell aufladen. Auch sind alle Ausführungen im Vergleich zum Laptop leichter und ausdauernder. Als Betriebssysteme fungieren in der Regel Google Android oder Apple iOS. Microsoft hingegen setzt auf sein hauseigenes Windows-Betriebssystem.

Das Tablet als Zweitgerät für Privatnutzer

Obwohl das Tablet als aktives Arbeitsgerät ausgelegt ist, verwenden nur wenige Unternehmen das mobile Touchpad. Billige Geräte verfügen häufig über einen geringen Speicher, welcher sich aber mit Speicherkarten erweitern lässt. Der Wechsel zwischen Programmen funktioniert ebenso nur problemlos, wenn Prozessor und Arbeitsspeicher auf eine höhere Leistung ausgelegt sind. Für den aktiven Einsatz im Arbeitsalltag beispielsweise sollten ein Prozessor mit vier bis acht Kernen und ein Arbeitsspeicher von mindestens drei Gigabyte verbaut sein. Diese Geräte sind jedoch entsprechend teuer, wodurch Unternehmen in vielen Fällen auf den Einsatz von Tablets verzichten. Folglich richten sich Tablets eher an Privatnutzer. Viele private User nutzen das Tablet inzwischen als Zweitgerät zum Smartphone. Aufgrund seiner größeren Bildschirmdiagonale lassen sich Bilder, Videos und Spiele besser ansehen. Auch Nachrichten, Bücher oder Zeitungen lassen sich dadurch leichter lesen.

Hauseigene Geräte nur zur Unterhaltung und für Spiele

Hersteller wie Amazon setzen ergänzend verstärkt auf hauseigene Geräte. Das Fire-Tablet von Amazon beispielsweise ist bereits ab einem Preis von 50 Euro erhältlich, bieten aber im gleichen Zug nahezu nur hauseigene Angebote. Beispielsweise fehlt der Zugang zum Google Play Store, welcher durch den Amazon Marketplace ersetzt wurde. Mit dem AppStore, Google PlayStore werden die meisten Tablets nämlich sehr gerne zum Spielen von Apps eingesetzt. Auch Online Browser Spiele wie etwa ein Online Casino macht natürlich auf 10 Zoll mehr Spaß, als auf 5!

Sprachassistentin Alexa ist ebenfalls integriert. Soll das Tablet hingegen wie ein Computer genutzt werden, bietet Microsoft entsprechende Modelle. Mit Windows als Betriebssystem lassen sich Textverarbeitungsprogramme verwenden oder Tabellen und Präsentation erstellen. Die Surface-Reihe, welche teilweise mit Tastatur ausgestattet ist, ist zudem teuer als der Großteil der anderen Modelle. Somit nutzen auch hier viele User ihr Tablet als Zweitgerät. Abschließend bleibt zusagen: Der Tablet-Boom ist zwar vorbei, der Bildschirm des Tablets bleibt dennoch nicht dauerhaft schwarz.

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