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22. Januar 2019

Wichtige Kriterien für den Gaming PC

PC-Gaming wird immer anspruchsvoller für die Hardware. Viele Allrounder PCs erfüllen die Anforderungen kaum noch. Ein Gaming PC braucht gute und vor allem schnelle Komponenten.

Mainboard, Grafikkarte, Prozessor und Arbeitsspeicher

Das Mainboard bildet die Grundlage für alle weiteren Bestandteile des PCs. Mainboard und CPU-Sockel müssen zusammen passen und PCI-Express-Slots sind unabdingbar. Auch die Anzahl der USB-Anschlüsse (2.0 und 3.0) ist entscheidend. Sie werden für die Tastatur, Maus, Headset und evtl. Gamecontroller gebraucht. In der Regel reichen 4 bis 6 Steckplätze USB (2.0) aus, sofern sich auch mindestens 4 Plätze auf der Vorderseite befinden. Darüber hinaus werden je nach Zubehör auch ca. 4 Usb 3.0 Plätze gebraucht. Beim Prozessor liegt der Gamer mit einem Oktacore-Prozessor mit mindestens 3,0 GHz auf der sicheren Seite. Besser sind jedoch Prozessoren, die in Richtung 4,2 GHz gehen. Für den Arbeitsspeicher gelten 8 GB (4×2 GB) als Minimum. Hierfür sollten 4 DDR4 Slots vorhanden sein. Taktfrequenzen unter 1600 MHz verlangsamen den PC und sind nicht für den vollen Gaminggenuss geeignet. Etwas mehr Arbeitsspeicher ist bei der Verwendung von Addons des Spiels und für die verbale Kommunikation mit anderen Gamern sinnvoll, da sonst die Grafikqualität eventuell verringert werden muss.

Grafik und Sound

Für die optische Ausgabe empfiehlt sich eine GDDR5 Grafikkarte mit 2 GB oder mehr. Je schneller die Frames umgesetzt werden, desto besser ist die Auflösung. Auch das unschöne Ruckeln sollte so ausbleiben. PCI-Express-Slots (GDDR5 tauglich) sind auch bei der Soundkarte schon fast Pflicht für den Surround Sound und den Spielgegnuss. MMOs und MMORPGs brauchen viel Speicherplatz. Mit einer SSD Festplatte können alle Daten schnell abgerufen werden. 1 Terabyte Speicherkapazität reichen aus, um mehrere Spiele zu speichern. Mit einer zweiten Festplatte für persönliche Daten bleibt die der Hauptspeicher für die Software erhalten.

Gehäuse, Netzteil und Kühlung

Große Gehäuse bieten genug Platz für eine ausreichende Anzahl an Lüftern. Unter Volllast können die PC-Komponenten recht heiß werden. Daher kühlt nur ein ständiger und großzügig bemessener Luftstrom den PC. Vor allem die CPU, die Grafikkarte und die Festplatte mögen Temperaturen über 80 Grad nicht. Große Gehäuse haben den Vorteil, dass sie sich wegen des hohen Volumens langsamer erwärmen und der Luftstrom die Komponenten besser kühlen kann. Alle Teile der Hardware brauchen natürlich Strom vom Netzteil. 550 Watt Leistung sind die untere Grenze bei einem Netzteil. Oft werden jedoch 680 Watt oder sogar 850 Watt benötigt. Bei der Zusammenstellung des Gaming PCs sorgen aufeinander abgestimmte Einzelkomponenten für einen reibungsloseren Betrieb. In Sachen bester Gaming PC sind aufeinander abgestimmte Einzelkomponenten oft die beste Wahl.

Wichtige Kriterien für den Gaming PC
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