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11. September 2015

Sony rät trotz IP-Zertifizierung von Unterwassernutzung der eigenen Xperia-Serie ab

Seit einiger Zeit bewirbt der japanische Hersteller Sony die eigenen Smartphones schon mit einer IP-Zertifizierung und dem daraus resultierenden Schutz gegen Wasser und Staub. Nun scheint man aber aus Sicherheit von der Nutzung Unterwasser abzuraten – obwohl die Geräte eigentlich wasserdicht sind.

Wasserdichte Smartphones – ein Trend, bei dem Sony in der Vorreiterrolle mit dabei war. Die eigenen Smartphones der Xperia-Serie wurden Mal für Mal mit der Resistenz gegen das flüssige Nass beworben und selbst auf Pressebildern waren die Geräte eindeutig unter Wasser zu sehen. Ohne große Begründungen anzuführen scheint man sich nun jedoch nicht mehr ganz so sicher zu sein, sodass Benutzern vom Gebrauch Unterwasser abgeraten wird. Lediglich Regen oder das kurze Abwaschen im Waschbecken soll den Xperia-Smartphones nichts anhaben können.

Sony-Xperia-Z

In letzter Zeit konnten wir bereits mehrfach beobachten, dass Besitzer eines Xperia-Smartphones mit einem angeblich unverschuldeten Wasserschaden zu kämpfen hatte. Obwohl alle Klappen wie in der Anleitung vorgeschrieben verschlossen waren, drang Wasser in das Innere ein, sodass das Gerät Schaden nahm. Sony stellte sich hier erstaunlicherweise quer und wies die betroffenen Personen darauf hin, dass die Schäden in Folge unsachgemäßer Verwendung entstanden seien.

Denkbar wäre somit, dass man sich durch die neuen Regelungen gegen die eventuell auftretenden Probleme absichern möchte. Von der Verwendung in der Badewanne, dem Meer etc. wird abgeraten, da die IP-Zertifizierung lediglich unter Laborbedingungen erworben wurde. Leichte Salzgehalte, Bewegungen und so weiter können hier zu Problemen wie einem höheren Druck führen, der das Wasser trotz Klappen und Dichtungen eindringen lässt.


Unserer Meinung nach ist die Handlung von Sony zwar auf Grund der relativ häufigen Probleme mit der Unterwassernutzung nachvollziehbar, dennoch ist es fraglich, wieso dies erst so spät kommt. Kunden kaufen die Geräte des Herstellers mit der Überzeugung, dass diese vollständig gegen Wasser geschützt seien und nun rät man diesen schlussendlich doch davon ab. Im Support-Fall sollte man also hartnäckig bleiben, vor allem, wenn das Gerät vor der Änderung erworben wurde. Nach einem halben Jahr dürfte es aber vermutlich schwer werden den Vorwurf der unsachgemäßen Verwendung mit Hilfe von Beweisen erfolgreich abzustreiten.

Quelle: Sony via: XperiaBlog

Sony rät trotz IP-Zertifizierung von Unterwassernutzung der eigenen Xperia-Serie ab
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Über den Autor

Niklas Jutzler

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