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Marktgeschehen
DPT-RP1, Bild: Sony
DPT-RP1, Bild: Sony
13. April 2017

Sony DPT-RP1: Riesiges Tablet mit E-Ink-Display und Stylus-Support

Sony hatte schon in der Vergangenheit mal mit einem übergroßen E-Ink-Display für Aufsehen gesorgt und gräbt diese Geschichte mit dem DPT-RP1 wieder aus. Das Riesen-Tablet ist perfekt für Schreibarbeiten geeignet, bringt jedoch auch einen entsprechenden Preis mit. 

Update: Die Auflösung beträgt 2200×1650 Pixel, was einem Seitenverhältnis von 4:3 entspricht. Danke, Robert!

Irgendwie haben die Japaner einen Narren an Tablets mit E-Ink gefressen, denn das DPT-R1 ist nach dem DPT-S1 schon das zweite Gerät in die Richtung. Das Tablet mit 13,3 Zoll Displaydiagonale ist weniger geeignet, um Netflix zu bingen oder im Netz zu surfen, sondern eher, um Dokumente zu lesen und mit dem Stylus zu bearbeiten. Die Auflösung beträgt ungewöhnliche 2000 x 1650 Pixel und ist damit gegenüber dem Vorgänger ziemlich nach oben gegangen. Der Vorteil von E-Ink gegenüber herkömmlichen LCDs ist die wesentlich längere Akkulaufzeit und die Augenfreundlichkeit.

Noch mehr Spaß mit E-Ink

Ebenfalls ein interessantes Projekt mit E-Ink-Bildschirmen sind die Smartphones der YotaPhone-Reihe, von der wir bald schon einen dritten Ableger erwarten. Leider wird Sony das DPT-RP1 vorerst nur in der Heimat Japan für umgerechnet etwa 700 Euro auf den Markt bringen. Ich würde das Teil herzlich gerne mal in der Uni ausprobieren, um mir Notizen neben den Vorlesungsfolien zu machen scheint sich das ja bestens zu eignen. Was meint ihr und wäre es euch das Geld wert? 

Quelle: The Verge

Sony DPT-RP1: Riesiges Tablet mit E-Ink-Display und Stylus-Support
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Über den Autor

Jonathan Kemper

Bloggt seit Jahren über Games und Technik. Irgendwo hier zuständig für alles. Erreichbar über Social Media und jonathan@tablethype.de.

  • Robert Jasiek

    Ich habe bei Sony Deutschland nachgefragt und wusste eher von dem Gerät als der Verkaufssupport, der mir dann nur mitteilte, Verfügbarkeit in Deutschland sei aktuell unbekannt. Da das Gerät im Juni in Japan erscheinen soll, kann man dann erneut gucken, ob es auf der deutschen Sony-Webseite auftaucht, deutschen Stromadapter hat oder für die Stromversorgung über USB oder einen USB-Stromadapter und mit welchen Nennwerten vorgesehen sein wird, und ob es eine deutsche Bildschirmtastatur und eine deutsche oder englische Windows-Software für den Dateiaustausch geben wird. Die Behandlung von Deutschland als Dritte-Welt-Land ist jedenfalls nicht vertrauenserweckend.

    Außerdem ist das Betriebssystem des Geräts nicht deklariert. Dies und Sonys Geschichte mit Hardware zerstörender Malware auf Musik-CDs (Schaden bei mir damals €30 wegen zerstörten CD-Laufwerks) sind allerdings ein großes Sicherheitsproblem. Das ist mir noch wichtiger als die Beschränkung des Geräts nur auf PDF-Dateien. Unklar ist auch die Brauchbarkeit des Displays in der Sonne. Sicher, es ist eInk, aber dies alleine muss noch keine Outdoortauglichkeit garantieren.

    Ohne diese Nachteile, der Beschränkung auf 4b Graustufen und genannter Fragezeichen und trotz des Preises, der mit MwSt auf ca. €900 kommen dürfte, hat das Gerät als Textinterface mit 1,2 Seitenverhältnis, langer Akkulauzeit, mattem Display und Stylus aber dennoch großes Potenzial. Für gut den doppelten Preis gibt es allerdings schon Toshiba-Portege-Hybride mit mattem Display, denen es leider am geeigneten Seitenverhältnis mangelt. Es tut sich was an der Hardwarefront mit matten Mobildisplays, aber weiterhin haben alle Geräte immer noch mindestens einen schweren Nachteil. Und so fragt sich wieder einmal: warten oder noch länger warten müssen?

    Als Übergangslösung scheint das Gerät zwar attraktiv, aber €900 raushauen, während Sony noch immer kein großes Vertrauen nebst dem Preis angemessenem erstklassigem Service auch in Deutschland einschließlich sofortiger Verfügbarkeit, vollständiger Produktinformationen und Garantie für z.B. 3 Jahre schafft, ist für den Verbraucher doch sehr gewagt.

    • Robert Jasiek

      Sony Japan hat sich korrigiert: die Auflösung ist 2200×1650, also 4:3, was auch sehr gut ist.